Prävention muss neue Wege gehen
[Köln – 28. November 2006] Das Kompetenzzentrum für Prävention und Ernährung steht kurz vor seiner Gründung, teilte heute Entspannungspädagogin Almut Carlitscheck in Köln mit. Die Gründungsversammlung des interdisziplinären, ganzheitlichen Kompetenzzentrums findet am 18. Dezember 2006 in Köln statt.
Für uns gehören die Bausteine Bewegung, Entspannung und Verhaltensmodifikation sowie Ernährungskultur zusammen. Eindimensional geführte Präventionsprogramme haben in der Vergangenheit regelmäßig versagt. Prävention bedeutet beispielsweise mehr als fünfmal täglich Obst und Gemüse zu empfehlen und ist gänzlich mißverstanden, wenn ihr mit wöchentlichem Ausdauertraining genüge getan werden soll. Solange Maßnahmen der Gesundheitsförderung in erste Linie rational Informationen vermitteln, sind sie zum Scheitern verurteilt. Prävention kann nur erfolgreich sein, wenn sie über Emotionalität zu Verhaltensänderungen führt. Lernen neuer Verhaltensweisen ist dann möglich, wenn es an bereits gemachte Erfahrungen anknüpft und die Ratsuchenden in ihren Gewohnheiten und Denkweisen anspricht, erläuterte Almut Carlitscheck. Erst dann kann Prävention wirken und die investierten Gelder versanden nicht mehr. Ein individuell abgestimmtes, Vorlieben, Gewohnheiten etc. einbeziehendes Bewegungs-, Ernährungs- und Entspannungsprogramm ist unverzichtbar.
In Deutschland gibt es nicht etwa eine Präventionswüste, sondern die Prävention ist wüst organisiert und kaum qualitätskontrolliert. Die meisten Maßnahmen kommen über plakative Botschaften, die den Menschen nicht erreichen, nicht hinaus. Besonders wichtig ist, dass die Handlungsebene und die Praxis nicht zu kurz kommen, damit die Menschen konkrete Veränderungen ihrer Verhaltensweise einleiten können. Daher wenden wir uns auch in erster Linie an Praktiker oder Wissenschaftler mit ausgewiesener praktischer Erfahrung. Wir legen größten Wert auf Kommunikation und Teamfähigkeit, um in interdisziplinären Zirkeln und Dialogen viel bewegen zu können. Wer bei uns mitmachen möchte, sollte eine gehörige Portion kommunikativer Kompetenz einbringen können. Für den Bereich der praktischen Diätetik und angewandten Ernährungsaufklärung und -information konnte Sven-David Müller-Nothmann gewonnen werden. Er verfügt über eine fast 20-jährige Erfahrung in diesem Bereich. Die Recherche sowie Auswertung von Studien übernehmen Mediziner und Geisteswissenschaftler. Wir wollen schließlich wissenschaftlich fundiert agieren. Für das Jahr 2007 plant der zukünftige Verein die Kampagne „Prävention durch Ernährungskultur“.
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